Schneller, innovativer, besser

"Das wirkliche Lernen besteht darin, den Alltag neu zu sehen" (Kükelhaus)

Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich vor allen Dingen darin aus, dass sie sich schneller als ihre Mitbewerber an Veränderungen und an neue Anforderungen anpassen. Die Unternehmen, die schneller lernen, haben im Wettbewerb die Nase vorn. Dabei heißt "Lernende Organisation" nicht, Mitarbeiter einfach nur in Trainings zu schicken.

Das Konzept der lernenden Organisation wurde von Peter Senge entwickelt. In der Praxis wurden verschieden verwandte Ansätze erfolgreich umgesetzt. Porsche spricht von der "Vitalen Organisation", Festo vom "Lernunternehmen" und 3M von der "Innovationskultur". Die Unternehmen, die wir auf dem konsequenten Weg zu einer lernenden Organisation begleiten durften, zählen in ihrer Branche zu den Benchmarks.

Die lernende Organisation zeichnet sich durch eine dynamische, zielgerichtete, effektive Unternehmenskultur aus, in der die Weiterentwicklung - das gemeinsame Lernen aller - einen zentralen Wert darstellt. Lernen ist etwas anderes als Problemlösung. Die Lernfähigkeit bezieht sich auch auf die Reflexion und Selbsterkundung, bei der die eigenen Maximen und Devisen ständig hinterfragt werden.

Ziel der lernenden Organisation ist es, das Lernpotential auf allen Ebenen der Organisation zu erschließen. Das Konzept führt bei den Mitarbeitern zu höherer Zufriedenheit, mehr Selbständigkeit, Engagement und Commitment. Lernbarrieren werden abgebaut, die Lernbereitschaft wird verbessert.

In der lernenden Organisation ist der Mitarbeiter derjenige, der initiativ wird und sein Lernen eigenverantwortlich plant, organisiert und durchführt. Die Handlungs- und Entscheidungsspielräume der Mitarbeiter sind in der Regel erweitert. Die Verantwortung der Mitarbeiter für Qualität und Quantität, der von ihnen erstellten Produkte und Leistungen, sind erhöht.